Eine Carsharing Anbieter Übersicht

Sharing wächst rasant. Wo es vor wenigen Jahren nur wenig Möglichkeiten gab, Produkte miteinander zu tauschen, bieten sich heute viele verschiedene Alternativen. In nahezu jeder Lebenssituation könnt ihr euren nachhaltigen Lebensstil mit Sharing unterstützen. Die Mobilität ist ein Paradebeispiel für Diversität des Sharings. Carsharing könnt ihr in verschiedenen Formen nutzen, je nachdem wofür ihr ein Fahrzeug benötigt. Für kurze Strecken nutzt ihr Free Floating, bei längeren Strecken eher Asset Hub oder Peer2Peer. Die Begriffe sagen euch nicht viel? Kein Problem. Wir erklären euch, was es mit den unterschiedlichen Modellen auf sich hat und welche Modelle ihr nutzen könnt. Außerdem bieten wir euch eine Carsharing Anbieter Übersicht. So seht ihr, wir ihr in der Mobilität euer Leben vereinfachen könnt.

Carsharing allgemein

Carsharing ist das Szenewort der letzten Monate. Hiermit, so erhoffen es sich die Befürworter, können die Verkehrsproblemeschon bald gelöst werden. Die Kritiker sehen nur leere Busse und Bahnen, dafür aber noch mehr Autos auf deutschen Straßen. Bisher ist noch nicht abzusehen, ob Carsharing zu mehr oder zu weniger Verkehr führt. Die Studien zu diesem Thema laufen noch.

Es ist nicht einfach, Carsharing zu beschreiben. Vielmehr finden sich ganz verschiedene Konzepte hinter diesem Schlagwort. Manche Anbieter nutzen Fahrzeuge aus dem Besitz der Community, andere stellen Autos an bestimmten Standorten ab. Einige Anbieter lassen sie einfach frei durch die Stadt „fließen“. Wie genau das im Einzelnen funktioniert haben wir euch zusammengefasst. Wenn ihr auch andere Möglichkeiten der Mobilität entdecken wollt, empfehlen wir euch unsere Blogs zu den Themen Ridesharing und Bikesharing.

Volle Straßen trotz mehrerer Carsharing Anbieter
Verschiedene Carsharing Anbieter versuchen den Verkehr zu entlasten.

Peer2Peer

Die Grundidee des Sharings ist es, Produkte innerhalb eines Personenkreises zu teilen. Dabei kann jeder sein Fahrzeug anbieten oder sich ein Auto eines anderen Mitgliedes ausleihen. Diese Grundidee wird am ehesten im Peer2Peer-Sharing umgesetzt. Auf Portalen wie Drivy, TURO oder Snappcar kann jeder sein privates Fahrzeug anmelden und zur Vermietung anbieten. So bildet sich eine Flotte von Fahrzeugen, aus denen sich jedes Mitglied das passende Fahrzeug ausleihen kann. Mieter und Vermieter vereinbaren nun einen Termin zur Fahrzeugübergabe, bei dem auch der genaue Rückgabetermin vereinbart wird. Die drei genannten Portale bieten einen umfangreichen Versicherungsschutz für ihre Mitglieder.

DRIVY bietet sogar den Service DRIVY Open Box an, mit dem die Mieter das Fahrzeug auch ohne ein Treffen mit dem Vermieter öffnen können. Zu Beginn und zum Ende des Mietvorgangs macht der Mieter dabei Fotos vom Fahrzeug, damit der Vermieter sicher ist, dass sein Auto keinen Schaden genommen hat. Leider ist das Angebot nur in ausgewählten Städten nutzbar. Das Portal wirbt damit, dass man als mit der Vermietung seines normalen VW Golf bis zu 680 Euro pro Monat verdienen kann. Je nach Modell und Alter könnt ihr prüfen, wieviel euer Auto euch bringen könnte.

Vor- und Nachteile

Wie ihr wahrscheinlich schon ahnt, hat dieses Konzept sowohl Vor- also auch Nachteile: Wenn ihr bereits ein Auto besitzt, dieses aber nicht sehr häufig nutzt, könnt ihr euch einen netten Nebenverdienst erwerben. Die Versicherungskosten solltet ihr damit wieder reinholen, vielleicht sitzt auch noch etwas mehr drin. Besitzt ihr kein Auto und braucht nur sehr selten eins, könnt ihr es euch damit auch mal ausleihen. Die Preise beginnen schon bei ca. 30 Euro am Tag. Ein BMW Kombi mit weniger als 100.000 gefahren Kilometern kostet etwa 70 Euro pro Tag, 200 km Fahrstrecke inklusive. Die Verfügbarkeit hängt allerdings sehr von eurem Wohnort ab. In den drei Kerngebieten Berlin, Hamburg und München ist die Verfügbarkeit ausreichend. Im Umkreis von einigen hundert Metern solltet ihr dort das passende Fahrzeug finden. Je kleiner die Städte werden, desto geringer ist jedoch die Auswahl. In der 300.000 Einwohner großen Westfalen-Metropole Münster finden sich so zum Beispiel nur sechs Angebote bei Drivy.

Turo, Snappcar und Drivy

Bei TURO und SNAPPCAR sieht es sogar noch magerer aus, hier müsst ihr schon in einer Großstadt leben, um eine der Anwendungen nutzen zu können. Der Grund für die geringe Verfügbarkeit an Fahrzeugen ist sicherlich die Angst der Autobesitzer, Fahrzeugschäden zu erleiden. Zwar bieten alle Anbieter einen umfangreichen Versicherungsschutz. Es bleibt jedoch oft die Angst, dass man auf den kleinen Schäden selbst sitzen bleibt. Auch auf Seiten der Mieter ist diese Angst vorhanden. Habe ich vor der Fahrt einen Schaden übersehen, den der Vermieter mir nachher ankreidet? Was passiert, wenn ich einen Unfall baue? All diese Fragen bleiben den meisten potenziellen Kunden im Hinterkopft, sodass diese Art der Carsharing Anbieter bisher nicht die erhofften Erfolge aufweisen konnte.

Wir denken, dass viele Ängste vor Peer2Peer Carsharing unbegründet sind. Die Plattformen haben in den letzten Jahren einige Fortschritte in puncto Kundenfreundlichkeit und User Experience gemacht. Für Menschen, die nur sehr selten ein Auto benötigen, ist es sicher interessant, einen der angesprochenen Carsharing Anbieter auszuprobieren. Habt ihr selbst ein Auto, dass ihr nur sehr selten nutzt, kann es auch lukrativ sein, es über diese Portale anzubieten. So kann ohne großen Aufwand ein netter Zuverdienst erreicht werden, mit dem ihr neben den Versicherungskosten auch ein paar Euro für die nächste Reise beiseitelegen könnt.

Carsharing Anbieter Taxi
Charsharing Anbieter möchten sie überflüssig machen: Taxis in deutschen Städten.

Asset Hub

Bereits seit vielen Jahren finden sich in einigen Städten die so genannten Asset Hub Anbieter. Bei einem solchen Carsharing Anbieter stellt ein Unternehmen Fahrzeuge aus dem eigenen Besitz zur Verfügung. Oft stehen die Autos an verschiedenen Standorten in mittelgroßen bis großen Städten. Der Kunde kann sich bei der Anmeldung den Tarif seiner Wahl aussuchen und so das passende Angebot für seine Fahrgewohnheiten wählen. In Norddeutschland ist CAMBIO in 25 Städten vertreten, hinzu kommen weitere 49 belgische Städte. So zählt die Plattform über 120.000 Mitglieder und knapp 5.700 Fahrzeuge in seiner Flotte. Knapp die Hälfte aller Fahrten werden sind dabei Berufsfahrten, was die Attraktivität des Angebots für Unternehmen unterstreicht.

In anderen Gebieten finden sich ähnliche Angebote, so hat STADTMOBIL in vielen Städten rund um Frankfurt rund 2.800 Fahrzeuge verteilt. In München heißt der Anbieter STATT AUTO MÜNCHEN und in Münster STADTTEILAUTO. So hat nahezu jede Stadt einen Anbieter dieser Art, google kennt sie bestimmt alle. Auch die Deutsche Bahn hat einen Anbieter namens FLINKSTER im Rennen. Dieses Angebot ist besonders für Bahnfahrer interessant, um die letzten Meter vom Bahnhof zum Zielort zu überbrücken.

Vor- und Nachteile des Asset Hub

Diese Art des Carsharings bietet die wohl beste Alternative zum eigenen PKW. Nach der einmaligen Anmeldung ist die Buchung eines Fahrzeugs in eurer Nähe ganz einfach. Bei einigen Anbietern (wie Cambio) wird die zurückgelegte Strecke, Beginn und Ende der Fahrt und der aktuelle Füllstand des Benzintanks über den Boardcomputer gemessen. Kurz nach der Fahrt bekommt ihr dann eine Rückmeldung über die Fahrt, inklusive der entstandenen Kosten. Bei einem normalen Nutzungsverhalten, bei dem ihr einmal in der Woche zum Einkaufen fahrt und hin und wieder mal zum Sport, zu Freunden oder sonst wohin unterwegs seid, solltet ihr nicht über 180 Euro im Monat bezahlen. Da kann wohl kaum ein Privatfahrzeug mithalten. Habt ihr dann noch das Glück, neben einer großen Sharing-Station zu wohnen, solltet ihr meist spontan einen Wagen bekommen. Bei einer frühzeitigen Buchung gibt es da fast nie Probleme. Der Vorteil der Asset Hub Carsharing Anbieter ist außerdem, dass sie in der Regel viel Erfahrung mit der Vermietung von Autos haben. Sie werden regelmäßig gereinigt und für das Tanken liegt oft eine Tankkarte im Handschuhfach bereit. Verschiedenen Tarife bieten euch eine bedarfsgerechte Preisstruktur. Die Fahrzeuge selbst sind in Ordnung und ihr könnt bei Bedarf auch mal einen Bulli, Kleinbus oder Sportwagen ausleihen. Die Qualität der Fahrzeuge ist allerdings nicht so gut, wie beim machen Free Float Anbietern.

Carsharing Anbieter Bulli
Wohl eher selten in dieser Schönheit: Carsharing Anbieter haben auch Bullis im Angebot.

Free Float

Carsharing Anbieter im Free Float haben in letzter Zeit viel Aufsehen erregt. Nicht ohne Grund, denn das dahinterstehende Knowhow ist beachtlich. Es ist also kein Wunder, dass hinter dem großen Anbieter in Deutschland BMW und Daimler stecken. Auch der zweite große Anbieter kennt sich mit Mobilität aus wie kaum jemand auf der Welt: die Sixt-Group bietet mit Sixt Share ebenfalls ein großes Angebot an Free Float Autos an.

Die Idee hinter Free Float Carsharing ist gänzlich einfach: Man stelle viele Autos in eine große Stadt und biete jedem die Möglichkeit, damit von A nach B zu fahren. Solange er das Auto im vorgegebenen Stadtbereich wieder abstellt, kann er es so lange nutzen, wie er mag.

Share Now

Noch vor einigen Jahren waren mit Drive Now von BMW und Car2Go von Daimler zwei konkurrierende Angebote auf dem Markt. Anfang 2019 schlossen sich beide dann unter dem Name Share Now zusammen und bieten nun über 20.000 Autos in 31 Städten auf der ganzen Welt an. Die Fahrzeugflotte besteht dabei vor allem aus Kleinfahrzeugen. Der BMW Mini, der Smart fortwo, der BMW 2er oder die Mercedes A-Klasse sind oft dabei. Auch Cabrios und Elektro-Autos findet ihr bei den Anbietern sehr häufig. Man kann also mit Sicherheit sagen, dass der Fahrspaß nicht zu kurz kommt. Auch auf das gesamte Mieterlebnis haben diese Carsharing Anbieter besonderen Wert gelegt. Auf einer Karte findet ihr das nächste Fahrzeug ganz einfach, die Miete beginnt mit nur einem Tap auf dem Smartphone. Und damit nicht genug, das Auto öffnet sich sogar, indem ihr es mit dem Handy öffnet. Jetzt nur noch euren selbst gewählten PIN auf dem Touchscreen im Wagen eingeben und schon könnt ihr die Fahrt beginnen. Einen klassischen Schlüssel werdet ihr dabei gar nicht mehr finden. Share Now gibt es in Deutschland in fünf großen Städten: Berlin, Hamburg, München, Köln und Düsseldorf. Weitere Städte sollen in den nächsten Jahren folgen.

Sixt Share

Ebenfalls 2019 kam Sixt Share auf den Markt. Der bis dato klassische Autovermieter geht somit neue Wege und nutzt sein Wissen, um Share Now Konkurrenz zu machen. Durch die vielen Standorte in der ganzen Welt kann Sixt seinen Kunden anbieten, in andere Städte zu fahren. So erweitern sich die Möglichkeiten enorm. Außerdem bietet Sixt mit seiner App, in der neben Sixt Share auch Sixt Rent (klassische Autovermietung) und Sixt Ride (Taxi- und Limousinenservice) zusammengefasst sind, ein mobiles Rund-um-Sorglos-Paket. Schaut hierzu auch auf unseren BLOG zum Thema Ride Sharing. Die Flotte von Sixt Share ist im Vergleich zu Drive Now etwas bunter. Vom kleinen Seat Leon über den mittelgroßen BMW X2 bis hin zum VW Transporter ist alles dabei. So könnt ihr diesen Anbieter auch mal beim Umzug oder anderen Anlässen nutzen. Für junge Menschen in der Stadt kann es durchaus interessant sein, Autos von verschiedenen Herstellern mit unterschiedlichen Antrieben zu fahren. So kann man sich einen Eindruck von den einzelnen Herstellern machen. Wenn man sich später doch ein eigenes Fahrzeug zulegen möchte, weiß man dann oft schon, in welche Richtung es gehen soll. Das Angebot von Sixt Share könnt ihr bereits in folgenden acht Städten nutzen: Berlin, Bochum, Dresden, Duisburg, Hamburg, Leipzig, München und Nürnberg. Auch Sixt möchte sein Angebot bald auf weitere Städte ausweiten.

Ihr fragt euch sicher, warum BMW und Mercedes einen eigenen Sharing-Anbieter in das Geschäft einsteigen, VW allerdings kein Angebot stellt. Die Wolfburger planen eine andere Art, die Mobilität von morgen mitzugestalten. Sie bieten mit MOIA eine Art Bus-System für bis zu 6 Personen an, bei denen die virtuelle Route der Busse immer dahin fährt, wo die Fahrgäste hin wollen und die nächsten Fahrgäste sich angemeldet haben. Mehr dazu findet ihr auch in unserem BLOG zu Themea Ride Sharing.

Vergleich beider Free Float Carsharing Anbieter

Stellen sich nun noch die Frage, welcher Anbieter günstiger ist. Und wie nachhaltig ist das Carsharing im Free Float generell. Zuerst die Frage nach den Preisen: Beide Anbieter rechnen in Fahrzeit pro Minute. Bei Share Now liegen die Minutenpreise, je nach Fahrzeugart, zwischen 28 und 39 Cent. Den kleinen Smart Fortwo bekommt ihr auch mit etwas Glück auch mal für 19 Cent die Minute. Mit diesen Preisen kommt man schnell mal auf 10 bis 15 Euro für eine Fahrt vom Hamburger Hauptbahnhof bis ins Schanzenviertel. Jede Minute, in der ihr einen Parkplatz sucht, fällt mit in den Mietzeitraum. Parken könnt ihr übrigens überall dort, wo ein kostenloser Parkplatz frei ist. Steht ihr an einer falschen Stelle, kann die Miete nicht beendet werden und ihr müsst einen anderen Platz suchen. Das Preissystem bei Sixt Share ist etwas komplexer. Die Preise sind variabel und hängen vom Standort, der Uhrzeit, dem Fahrzeugtyp und der aktuellen Nachfrage ab. Die genaue Preisgestaltung bleibt dabei das Geheimnis von Sixt. Es kann aber durchaus vorkommen, dass das gleiche Fahrzeug in derselben Stadt zum selben Zeitpunkt unterschiedliche Minutenpreise aufweist. Nur der Standort war in unserem Test ein anderer. Generell liegen die Minutenpreise allerdings unter denen der Konkurrenz von Share Now. Oft liegen sie irgendwo zwischen 20 und 30 Cent. Hinzu kommt jedoch ein Euro Gebühr pro Miete. Nichtsdestotrotz liegen die Gesamtkosten unter denen von Share Now, dafür ist die Fahrzeugflotte nicht ganz so modern.

Modelle für verschiedene Situationen

Für wen könnte Car Sharing im Free Float also attraktiv sein? Lohnt es sich als Alternative zum eigenen PKW? Wie bereits erwähnt, sind die Studien zu diesem Thema noch nicht aussagekräftig. Wir glauben allerdings nicht, dass ihr mit diesem Modell das eigene Auto obsolet macht. Vielmehr werdet ihr dazu geneigt sein, den Bus oder die Bahn links liegen zu lassen. Stattdessen fahrt ihr mit dem Cabriolet auf die Party zu euren Freunden. Reisen zu den Eltern in den Vorort könnt ihr damit wohl vorerst nicht antreten. Aber wer weiß? Vielleicht ändert sich das Modell ja noch und ihr könnt die Fahrzeuge auch mal über mehrere Stunden oder Tage nutzen. Dabei sollten allerdings auch die Preise angepasst werden. Denn aktuell fallen bei jeder Fahrt mehrere Euro an. Eine echte Alternative zum eigenen Auto sehen wir damit nicht.

Vergleich der Carsharing Anbieter und deren Modelle

Die drei Car Sharing Modelle unterscheiden sich also stark voneinander. Sie konkurrieren nicht miteinander, vielmehr bieten sie für euch die Möglichkeit, das passende Modell zu wählen. Fahrt ihr wirklich nur sehr selten mit dem Auto und legt dabei großen Wert auf Nachhaltigkeit und gemeinschaftliche Nutzung für wenig Geld? Dann kann das Peer2Peer-Sharing die Alternative eurer Wahl sein. Mit etwas Glück bekommt ihr das passende Auto in eurer Nähe für den sprichwörtlichen „schmalen Euro“.  Fahrt ihr jedoch öfter mal los und es entstehen regelmäßige Fahrten, wird vermutlich ein Asset Hub Carsharing Anbieter die passende Alternative darstellen. Hier bekommt ihr mit etwas Voraussicht immer das passende Fahrzeug am selben Standort. Die Nutzung ist sehr angenehm, sodass diese Art des Sharings alltagstauglich ist.

Es lohnt sich dabei auf jeden Fall ein genauer Vergleich mit den Kosten eines eigenen PKWs. Hier fallen ja nicht nur Tankkosten an. Auch der Wertverlust, die Versicherung und Wartungskosten fallen nur beim eigenen Auto an. Das summiert sich ganz schnell auf 30 bis 50 Cent je gefahrenen Kilometer. Für diesen Preis könnt ihr sehr viel Carsharing betreiben, ohne euch um irgendwas kümmern zu müssen. Wer in Berlin, Hamburg oder einer anderen Großstadt lebt, braucht in der Regel nicht unbedingt ein eigenes Auto. Wenn ihr trotzdem nicht auf den Fahrspaß verzichten möchtet und gerne die neuen Modelle der Premium-Hersteller fahrt, ist Free Float eine nette Abwechslung. Denn das Erlebnis ist wirklich außergewöhnlich. Aufgrund der höheren Preise und der (noch) eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten ist dieses Modell aber keine gute Alternative zum eigenen Auto.

Zusammenfassung

Wir ihr seht, kann es durchaus Sinn machen, mehrere Carsharing Modelle parallel zu nutzen. Eine Möglichkeit wäre das Asset Hub für den alltäglichen Bedarf in Kombination mit Free Float für die Mobilität bei Städtetrips und den kleinen Fahrspaß zwischendurch. Durch diese kleine Carsharing Anbieter Übsicht solltet ihr nun in der Lage sein, immer das passende Angebot zu wählen. So könnt ihr nun ein Auto- und sorgenfreies Leben genießen.

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