Über eine App Gegenstände teilen: so geht´s

Die App-Stores sind prall gefüllt mit Anwendungen und Plattformen auf denen ihr Dinge tauschen, verschenke oder verleihen könnt. Eure verschiedenen Anssprüche können aber nicht mit einer einzigen App erfüllt werden. Vielmehr findet ihr für jede Gelegenheit so viele Möglichkeiten, dass ihr schnell die Übersicht verlieren könnt. Wir stellen euch hier einige Alternativen vor, wie ihr mit einer App Gegenstände teilen, verleihen oder verschenken könnt. Viele weitere Möglichkeiten und alles, was man über Sharing wissen muss, findet ihr hier.

Was sucht ihr?

Die Community der Sharing Economy wächst täglich. Immer mehr Personen wird bewusst, dass ein nachhaltiger Lebensstil nicht nur verantwortungsvoll, sondern auch angenehm ist. Nicht zuletzt kann er auch günstiger sein, als der ausschweifende Konsum. Und mit der Community wachsen auch die Angebote. Immer mehr Anbieter geben euch die Möglichkeit, euch dieser Gesellschaft anzuschließen. Einige Angebote entspringen aus kleinen, nachhaltigen Ideen. Hier findet ihr neben den tollen Angeboten auch viele nette Leute, mit denen ich euch über solche Themen austauschen könnt. Andere Angebote werden durch professionelle Anbieter bereitgestellt. Diese sind in der Regel etwas angenehmer zu nutzen. Nur, weil ein Unternehmen hinter einer neuen Idee stehen, heißt es nicht, dass sie keine guten Auswirkungen auf die Gesellschaft hat.

Um euch die passenden Alternativen für euren Bedarf zu finden, solltet ihr zuerst herausfinden, was ihr benötigt: Wollt ihr über eine App Gegenstände teilen? Wollt ihr sie den Nachbarn oder allen Menschen im Umkreis anbieten? Möchtet ihr damit selbst Geld verdienen, oder möchtet ihr in erster Linie Gutes tun? Wenn ihr Produkte selbst nutzen wollt, solltet ihr euch überlegen, ob ihr lieber einen kommerziellen Anbieter aufsucht oder den Gegenstand von Privatpersonen nutzen möchtet. Hier können unerwartete Probleme auftreten: Was passiert, wenn etwas kaputt geht? Oder wer kümmert sich um etwaige Verschleißteile? Um euch diese Entscheidung zu erleichtern, möchten wir bei nearbysharing.de eine Alternative bieten. Die Produkte von Privatpersonen können hier angeboten werden. Nearby übernimmt alle weiteren Schritte: Wir organisieren die Vermietung, Versicherung und die Lagerung. Braucht ihr euer Produkt selbst, habt ihr natürlich jederzeit Zugriff darauf. Spätestens, sobald ein anderer Nutzer das Produkt zurückbringt.

Aber zurück zu euch: In diesem Text zeigen wir euch einige Anwendungen, mit denen ihr Dinge verschenken, ausleihen und über eine App Gegenstände teilen könnt.

Kleines Gerät - große Möglichkeiten
Es gibt eine Ganze Reihe Ann Homepages und Apps. Wir zeigen euch die besten Alternativen um mit einer App Gegenstände zu teilen

Überschüssiges verkaufen, verschenken oder eintauschen

Das große Aufräumen steht a! Egal, ob beim Umzug oder einfach so. Manchmal sollte man einfach etwas ausmisten oder den Keller ausräumen. Dinge, die ihr schon seit Jahren nicht mehr genutzt habt, sind einfach zu schade für den alten Kellerraum. Wenn ihr ahnt, dass ihr sie auch in Zukunft nicht nutzen werdet, könnt ihr überlegen, sie zu verkaufen.

Elektro- und Medienartikel

Der erste große Anbieter ist hier Rebuy. Das Berliner Startup für den An- und Verkauf von gebrauchten Elektro- und Medienartikeln ging schon 2009 an den Start. In den letzten 10 Jahren konnte die Plattform über 5 Millionen Kunden verzeichnen und beschäftigt über 550 Mitarbeiter. Rebuy konzentriert sich dabei auch Artikel aus der Elektronik und der Unterhaltung. Habt ihr alte Computer- oder Konsolenspiele, die noch einwandfrei funktionieren, könnt ihr sie hier für ein paar Euro verkaufen. Auch Handys, Konsolen, Kameras und Bücher gehen hier über die virtuelle Ladentheke.

Ein ähnliches Produktportfolio bietet euch ZOXS.de. Die Ankaufspreise sind hier mindestens ähnlich gut und ihr könnte darüber hinaus auch alte Gesellschaftsspiele weiterverkaufen. Der Verkauf ist hierbei auch ohne Registrierung möglich. Wollt ihr euer altes Handy oder Laptops aussortieren, bietet sich auch flip4new.dean. Auch hier bekommt ihr gute Ankaufspreise, allerdings nur für Handys, Laptops oder Tablets. Auch auf Rankauf.de könnt ihr solche Produkte verkaufen. Hier ist die Produktpalette allerdings deutlich größer.

Kleidersammlung

Für Elektrogeräte ist es also sehr gut möglich, Ankäufer im Internet zu finden. Auch bei eurem Kleiderschrank sollte es gut möglich sein, etwas Platz zu schaffen. Das Portal Kleiderkreisel ist dabei die bekannteste Plattform Deutschlands. Die besticht durch eine große Auswahl für den Käufer oder die Käuferin. Ihr müsst als Verkäufer(in) allerdings eine kleine Provision an das Portal abdrücken. Wollt ihr das umgehen, bietet Kleiderkorb eine Alternative. Da das Portal aber nicht so bekannt ist, könnte es schwieriger werden, eure Kleidung an den Mann oder die Frau zu bringen. Zuletzt könnt ihr auch bei Klamottenbox eure Kleidung feilbieten. Auch hier fällt keine Provision an, die Bekanntheit ist bisher jedoch ebenfalls überschaubar.

Alleskönner

Sind alle Elektrogeräte und Klamotten unter die Leute gebracht, könnt ihr euch um die weiteren Dinge kümmern. Hier bietet euch Ebay Kleinanzeigen natürlich eine gute Universallösung an. Achtet aber darauf, möglichst viele passende Kategorien anzugeben. Anderenfalls verschwindet euer Angebot schnell in den Tiefen der vielen Inserate des Portals. Aber auch zu Ebay Kleinanzeigen finden sich Alternativen, die einen Blick wert sind. So zum Beispiel Tauschticket. Die ursprüngliche Idee der Plattform war es, Bücher zu tauschen. Mittlerweile könnt ihr jedoch viele verschiedene Produkte über das Portal hin und her tauschen. Das Besondere dabei ist, dass ihr kein Geld erhaltet, sondern Tauschtickets. Mit diesen Tickets könnt ihr wiederum andere Dinge eintauschen. So bietet sich euch die Möglichkeit, allerlei Gegenstände hin und her zu tauschen, ohne große Finanzgeschäfte durchzuführen. Solltet ihr mit all diesen Alternativen nicht glücklich werden und eure alten (aber noch guten) Dinge lieber „händisch“ verkaufen, solltet ihr andere Wege gehen als über eine App Gegenstände teilen. Es findet sich in eurer Nähe mit Sicherheit ein schöner Flohmarkt, wo das Handel auch noch richtig Spaß macht. Eine Liste der 10 schönsten Flohmärkte in Deutschland findet ihr hier. Auf den jeweiligen Homepages findet ihr alles, was ihr wissen müsst, um selbst einen Stand auf dem Flohmarkt zu eröffnen.

Nicht nur über die App Gegenstände teilen: Stöbern auf dem Flohmarkt
Auf Flohmärkten kann das Kaufen und Verkaufen auch richtig Spaß machen.

Sharing – Dinge gemeinsam nutzen

Wie ihr seht, gibt es bereits eine ganze Reihe an Portalen, bei denen ihr entweder alte Gegenstände verkaufen oder gebrauchte Produkte günstig einkaufen könnt. Es muss aber nicht immer der Verkauf sein. Oft möchtet ihr die Produkte ja nicht komplett loswerden. Ihr brauch sie ja hin und wieder noch. Warum also nicht den Nachbarn zur Nutzung anbieten? Dann könnt ihr mit ihnen ins Gespräch kommen und anders herum auch selbst mal nach Dingen fragen, die euch fehlen. So haben beide Seiten etwas davon.

Dinge untereinander zu teilen bereitet darüber hinaus besondere Freude. Ihr habt ein gutes Gewissen, dass sich der Einkauf damals gelohnt hat und eure Mitmenschen freuen sich darüber. Sie müssen keinen großen Einkauf tätigen und werden sich in der Regel auch gut um das Ausgeliehene kümmern. Aber wie kommt ihr mit den anderen Leuten in Kontakt? Hier kann Nebenan.de eine gute Alternative darstellen. Auf dem Portal kann jeder in eurer Nachbarschaft seine Angebote oder Veranstaltungen bekanntgeben. Ihr könnt dann darauf reagieren oder direkt eine passende Idee einbringen. So können ganze Nachbarschaftsfeste organisiert und gefeiert werden.

Wie ihr eine solche Feier mit Hilfe von Sharing planen könnt, findet ihr in unserem Blog Sharing Party. Aber auch kleinere Veranstaltungen könnt ihr dort planen: Hundeliebhaber können sich zum gemeinsamen Spaziergang verabreden oder Menschen aus verschiedenen Generationen neue Bekanntschaften knüpfen. Da dieses Portal allerdings eher für die Belebung der Nachbarschaft dient, wird es problematisch werden, den passenden Tauschpartner für euer Anliegen zu finden. Hier muss meist eine größere Gruppe von Menschen angesprochen werden. Oft finden sich viele Leute in Gruppe in sozialen Netzwerken wir Facebook zusammen. Die entsprechenden Gruppen tragen Namen wie „Schwarzes Brett Münster“ oder „Nutzergemeinschaft Berlin“.  Schaut dort rein und sucht nach den passenden Tausch-Gruppen in eurer Umgebung.

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